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Diabetes und die damit einhergehenden Einschränkungen der unteren Extremitäten

Bis zu 300 000 Mal im Jahr diagnostizieren Ärzte in Deutschland ein „diabetisches Fußsyndrom“. Immerhin ein Viertel der Gesamtkosten für die stationäre Behandlung von Diabetikern und die Hälfte aller bei ihnen anfallenden Krankenhaustage werden durch dieses Krankheitsbild verursacht. In den meisten Fällen steckt hinter dem „diabetischen Fuß“, wie Ärzte das Problem gerne abkürzen, das Zusammentreffen von Nervenschäden und Durchblutungsstörungen – beides infolge meist langjährig schlecht eingestellter Blutzuckerwerte. Wegen der Nervenschäden fehlt häufig der warnende Schmerz, wenn es zu kleinen, aber auch größeren Verletzungen kommt. Die schlechte Durchblutung wiederum bereitet den Nährboden dafür, dass sich auch aus kleinsten Verletzungen schnell tiefe Wunden entwickeln. Die beste Versicherung für Diabetikerfüße ist daher, neben einer möglichst optimalen Blutzuckereinstellung, die gewissenhafte tägliche Pflege. Genauso wichtig ist es, sich rechtzeitig kompetente Hilfe zu holen.

Zum Beispiel bei einem Podologen



Podologie stammt aus dem Griechischen und bedeutet: Lehre vom Fuß. Ein Drittel unserer Patienten sind Diabetiker. Eine Hälfte kommt aus eigenem Antrieb, um Problemen vorzubeugen, und trägt die Kosten selbst. Die anderen schickt ihr Arzt, weil sie wegen eines diabetischen Fußsyndroms medizinische Fußpflege benötigen.

Es kommt vor, dass sich Patienten bei der Fußpflege oder beim Barfuß laufen verletzen, dann muss zunächst ein Arzt die Wunde versorgen. Sind die Füße wieder in Ordnung, müssen Nägel und Hornhaut betrachtet werden. Bei Diabetikern mit Fußproblemen ist sie oft verdickt, vor allem an Ferse und Vorfuß. Mit speziellen Geräten und sehr behutsam  werden diese entfernt. Es darf nicht zu viel übrig bleiben, sonst können Druckstellen, Risse, Entzündungen und Geschwüre entstehen. Auch die Nägel sind oft holzartig verdickt. Sie müssen gekürzt werden, um Schäden an Nagelbett und Nagelwall zu vermeiden.

Besonders wichtig ist die regelmäßige Selbst-Inspektion der Füße durch den Diabetiker.

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